Werbung auf und mit dem Jakobsweg

Schon am zweiten Tag unserer Pilgerreise kam uns ein Junge auf einem Fahrrad entgegen und drueckte uns einen Flyer in die Hand. Der Flyer sollte uns auf die im naechsten Ort ansaessige Bar aufmerksam machen. Aber auch Schaufenster von Apotheken oder von Souveniershops laden zum Kauf von Artikeln rund um den Jakobsweg ein. Seien es Muskelgels, diverse Salben, Blasenpflaster Muscheln oder Pilgerstaebe. Auf dem Jakobsweg (zumindest in den groesseren Doerfern und Staedten) bekommt man alles, was das Pilgerherz begehrt. Selbst ein bekannter Hersteller von Softdrinks hat die Pilger als Zielgruppe fuer das von ihm hergestellte isotonische Sportgetraenk entdeckt und druckt die Jakobsmuschel sichtbar auf das Etikett.

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2 Antworten auf Werbung auf und mit dem Jakobsweg

  1. Jan Kaster sagt:

    Wen wundert es da noch, dass die katholische Kirche in GB Eintrittskarten verkauft ;D

    “London – Das gab es wohl noch nie: Die katholische Kirche in Großbritannien verlangt eine Art Eintrittsgebühr für Gottesdienste mit Papst Benedikt XVI. Dabei werden bis zu 30 Euro fällig. Der Vatikan spricht von Spenden.”

  2. Dede sagt:

    Ihr Lieben,Da ich seit Mittwoch nicht mehr dazu gekommen war, Euren Blog zu lesen, war ich soohwl fcberrascht, als auch erfreut, so viel nachholen zu mfcssen. Ich finde es wirklich audferordentlich von Euch, was Ihr auf die Beine stellt:a) der Grund, aus dem Ihr fcberhaupt aufgebrochen seid: die Forschung,b) das, was schon vorher Kopfzerbrechen bereitet hat: der physische Aspekt des Ganzen (respekt vor den Tagesse4tzen bzw. den Kilometern, die Ihr da abreidft ich hoffe, Euer aller Kniee geht es gut!), und natfcrlich auchc) die spirituelle und offenbar besonders auch die gesellschaftliche Seite des Pilger-Daseins (auch wenn ich von erster v.a. bei Markus lese ).Besonders was den letzten Punkt angeht, finde ich die Schilderung fcber die offenbar besondere Wandergemeinschaft faszienierend: Als Pilger findet man sich offenbar sehr schnell in einer solchen wieder, kommt he4ufig auf sie zurfcck und merkt wenn unterschiedliche Wege genommen werden scheinbar auch sehr schnell, dadf man sie vermidft Gibt es in diesem Sinne fcberhaupt den einzelge4ngerischen Pilger ? Was meint Ihr?Was die Versorgung der Pilger am Wegesrand angeht mit diversen pharmakologischen Artikeln, Souvenirs, dem Weg gewidmeten Getre4nken etc. wie auch das Herbergsangebot an sich so erinnert mich das stark an das Business , das uns auch schon aus dem Mittelalter bekannt ist. Auch damals florierte das Gesche4ft entlang der Pilgerwege das Konzept scheint sich bewe4hrt zu haben! Mit lieben Grfcdfen nach Spanien,Linda

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