5 Tage, 4 Orte

Villar de Mazarife Im Gegensatz zu Markus entschieden wir uns für eine “ruhigere” Herberge in Villar de Mazarife, denn nach dem ca. 22 km langen Marsch über die Alternativroute wollten wir wieder zu Kräften kommen und die Herberge “San Antonio de Padua” bot ein leckeres Pilgermahl bestehend aus Ensalada (Salat), hausgemachter Zwiebelsuppe, vegetarischer Paella und Flan als Nachtisch an. Der Herbergsvater Pepe leitet diese Herberge gemeinsam mit einer Freundin, die er auf dem Camino kennengelernt hat. Er hat seine ganz persönliche Geschichte, wie er zum Herbergsvater wurde: Nach einer schweren Krankheit machte sich Pepe auf den Weg nach Santiago de Compostela. Noch auf dem Weg hatte er angeblich eine Vision, welche ihn dazu brachte, ein Albergue zu eröffnen. Die Eröffnung der Herberge kostete ihn mit Abstand die meiste Kraft, denn die Dorfbewohner von Villar de Mazarife waren dagegen. Sie befürchteten, dass ihr Dorf von Pilgerscharen “heimgesucht” wird. Aber als sie erkannten, dass die Pilger auch ein wenig Geld in den kleinen Supermercados und Bars lassen könnten, waren sie überzeugt. Seitdem ist Pepe nun in der ersten Herberge vor Ort zu finden und wenn er nicht gerade rauchend auf der Veranda sitzt, ist er entweder in der Küche oder auf dem Camino zu finden. Hier lernten wir auch noch fünf neue Pilger kennen, die in Leòn gestartet sind. ugg 2017 IMG_0455IMG_0459IMG_0466IMG_0451 Astorga Ursprünglich wollten wir von Villar de Mazarife in das ca. new balance running 22km entfernte Dorf Rabanal del Camino, doch es kam anders. fjällräven rucksack An diesem Tag haben wir gelernt, dass man seinen Zielort nie festlegen sollte, denn es kommt immer anders als man denkt. Obwohl unsere Beine und Füße schmerzten und die Mittagssonne brannte, gingen wir an diesem Tag insgesamt 34km bis nach Astorga. Daraufhin entschlossen wir uns den nächsten Tag in Astorga zu verbringen, um die Pilger auf die in der Herberge ausliegenden Fragebögen aufmerksam zu machen.

Foncebadon Auch wir nächtigten in der von Markus beschriebenen Herberge und entschieden uns für das Pilgermahl. Am frühen Nachmittag saßen wir mit einer Gruppe junger Spanier zusammen, die wir in Astorga kennengelernt haben. nike free Dort haben sie Fragebögen ausgefüllt, was wir sehr toll fanden. Wir kamen ein wenig ins Gespräch und erklärten ihnen, warum wir eine Studie über den Camino machen. Sie hingegen sind alle alte Freunde, die früher zusammen zur Schule gingen und heute durch ihr Studium getrennt sind. Sie nutzen die vorlesungsfreie Zeit, um sich wiederzusehen und suchten sich als Gruppe den Camino als Abenteuer aus. Dave und Santi verstanden sich besonders gut und sie diskutierten fleißig über Werner Herzog, Rainer Werner Fassbinder, Federico Fellini und andere in ihren Augen große Regisseure. Am Pilgermahl nahmen neben uns weitere 4 Leute teil- zwei Spanier und ein israelisches Pärchen. asics tiger Wir waren uns alle sofort sympathisch und es wurde ein sehr schöner Abend. Am nächsten Morgen frühstückten wir noch mit dem israelischen Pärchen, tauschten Email Adressen aus und gingen gemeinsam los in Richtung Cruz de Ferro. Danach verloren wir uns auf dem Camino in Richtung Ponferrada, weil halt jeder sein eigenes Tempo geht. Ponferrada In Ponferrada wurden auch wir wie Markus im Keller einquartiert. Wir trafen zwei junge deutsche Mädchen, die sich zu jeweils einem Interview bereit erklärten. Die Herberge war voll und ungemütlich, aber am Abend entschlossen wir uns noch zu einer teilnehmenden Beobachtung. Wir besuchten den Gottesdienst samt Fusswaschung. Dazu begleiteten Jugendliche eines Ordens die Lieder mit Gitarre und Gesang.

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