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Julia Reuter (*1975), Dr. phil., ist Professorin für Allgemeine Soziologie, insb. Kultursoziologie an der Universität Trier. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind neben Theorien und Konzepten der Allgemeinen (Kultur-)Soziologie, Aspekte der religiösen Gegenwartskultur, Globalen Migration, Postkolonialismus, Gender Studies und Work-Life-Balance, zu denen sie zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt hat, u.a. „Ordnungen des Anderen. Zum Problem des Eigenen in der Soziologie des Fremden“ (2002); „Doing Culture. Neue Positionen zum Verhältnis von Kultur und sozialer Praxis“ (2004, Hg. mit Karl H. Hörning); „Jugendliche Papstpilger – emanzipierte Musliminnen – reisende Ordensfrauen. Neue Akteure der Religionssoziologie“ (2008, in: Sociologia Internationalis, Heft 1: 31-48); „Postkoloniale Soziologie. Empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, politische Intervention“ (2009, Hg. mit Paula Irene Villa). Julia Reuter lebt mit Ihrem Mann und Kind in Olpe.

Dr. Markus Gamper (*1975)  ist Mitarbeiter und Vorstandsmitglied im Forschungscluster “Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke” an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Religions- und Migrationssoziologie, empirische Sozialforschung, Gewalt- und Konfliktforschung sowie der Netzwerkanalyse.

Veronika Graf (*1985) ist Studentin der Soziologie im 8. Semester an der Universität Trier. Seit 2008 ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Forschungscluster “Gesellschaftliche Abhängigkeiten und Soziale Netzwerke” in Trier tätig und hat so in verschiedenen Projekten ihr Wissen aus dem Studium mit einbringen aber auch Erfahrungen sammeln können. „Im jetzigen Forschungsprojekt “Spiritueller Tourismus – Pilgern nach Compostela” freue ich mich besonders außerhalb von Deutschland Feldforschung zu betreiben und die qualitativen und quantitativen Erhebungsverfahren anzuwenden. Gleichzeitig möchte ich erfahren, wie das Pilgern Menschen, sowohl innerlich als auch nach außen hin sichtbar, verändern kann. Um diese Fülle an Eindrücken aufzunehmen, gibt es nichts vergleichbares, als sich selbst auf den Jakobsweg zu machen. In diesem Sinne: Wir sind dann auch mal weg!“

David Laudwein (*1984) studiert Soziologie im 8. Semester und strebt das Diplom an. Seine im Wintersemster 2007/08 und Sommersemster 2008 durchgeführte praxisbezogene Studienform, kurz PBSF, mit dem Ziel ein Profil der vielfältigen religiösen Landschaft in Trier und Umgebung abzubilden, weckte in Ihm ein Interesse an religionssoziologischer Forschung. Seit 2008 ist er als wissenschaftliche Hilfskraft an verschiedenen Projekten des Forschungsclusters “Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke” beteiligt, wie beispielsweise das Teilprojekt III.03 “Ethnische und transethnische Netzwerke als soziales Kapital. Die Situation von Russlanddeutschen und anderen Migrantengruppen “ und die Interdisziplinäre Vortragsreihe “Soziale Netzwerkanalyse”. Er freut sich auf die Pilgerreise, weil er Menschen treffen möchte, die ihm von ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen auf dem Jakobsweg berichten.

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